Verlauf einer Homöopathischen Behandlung
Mit klassischer Homöopathie können sowohl akute wie chronische gesundheitliche Störungen behandelt werden (ausser gesetzlich ausgeschlossene und solche, die eine klare Indikation zur Operation darstellen). Die Homöopathin, der Homöopath erfasst den Krankheitszustand gemäss den Grundsätzen der klassischen Homöopathie unter Einbezug der vorliegenden Befunde.
Sowohl bei akuten als auch bei chronischen Beschwerden, ist eine differenzierte Befragung wichtig, insbesondere bei chronischen Beschwerden ist ein ausführliches Erstgespräch zentral.
Die Homöopathin, der Homöopath wird Sie auffordern, alle Ihre Symptome so genau wie möglich zu schildern. Nicht nur auf der körperlichen Ebene, sondern auch Ihre charakteristischen emotionalen Reaktionen, Ihre Gefühle und Ängste, die zusammen mit der Krankheit aufgetreten sind.
Dieser Zeitaufwand ist nötig, weil die Homöopathie nicht lokale Krankheiten behandelt, sondern immer den ganzen Menschen.
Die Homöopathie kennt nicht im herkömmlichen Sinne Medikamente gegen Asthma, Migräne oder Depressionen, etc.. Die Krankheitsdiagnose ist nicht die Krankheit selber, sondern nur die äussere Manifestation einer Störung auf einer tieferen Ebene.
Wenn zum Beispiel einem Kind, das immer wieder unter Angina leidet, die Mandeln entfernt werden, bedeutet dies nicht Heilung; der Krankheit wurde bloss die Bühne genommen, die zugrundeliegende Störung aber bleibt bestehen, und es besteht die Gefahr, dass sich die Krankheit eine neue Bühne sucht.
Nach dem Erstgespräch besteht die Arbeit der Homöopathin, des Homöopathen darin, das für Sie individualisierte homöopathische Mittel zu finden. Im Verlauf der homöopathischen Behandlung beurteilt die Homöopathin, der Homöopath die Mittelwirkung und entscheidet mit Ihnen zusammen über das weitere Vorgehen. Er begleitet Sie kontinuierlich und betreut Sie während der ganzen Behandlungsdauer.
Die Kosten einer homöopathischen Behandlung werden bei nichtärztlichen Homöopathen aus der Zusatzversicherung für Komplementärmedizin bezahlt. Auch wenn ich anerkannte Naturärztin bei der ASKA bin, so bitte ich Sie, sich bei Ihrer Krankenkasse über den Umfang der Kostenübernahme zu erkundigen.
Was ist Klassische Homöopathie?
Die Homöopathie ist die Heilkunst und wissenschaftliche Medizin, die auf dem Aehnlichkeitsgesetz beruht. Entdeckt und zu einem abgeschlossenen therapeutischen System gefügt hat sie der deutsche Arzt Christian Friedrich Samuel Hahnemann, der von 1755 bis 1843 lebte.
Die drei Säulen der Homöopathie
Die Ähnlichkeitsregel
Für einen Homöopathen, ist es nicht nur, der, in der Arznei enthaltene Wirkstoff der einen kranken Menschen gesund macht. Er sieht die homöopathische Arznei als Hilfsmittel, die dazu beiträgt, dass sich der kranke Organismus aus eigener Kraft, selbst heilt. Damit dies gelingt, muss die homöopathische Arznei sämtlichen Krankheits-Symptomen ähneln. Somit hat der Körper genügend Informationen über die Krankheit.
Dazu muss das "Similie" (das ähnliche Mittel) gefunden werden. Durch dessen Information kann der Körper beginnen sich selbst zu heilen.Er kupiert praktisch die Krankheit und der Körper denkt, sie ist schlimmer als sie wirklich ist. Dadurch fährt er alle Selbstheilungskräfte auf, die er zur Verfügung hat ( Immunsystem), er kämpft gegen den Infekt.
| | Similia similibus curatur - Gleiches wird mit Gleichem geheilt |
Hahnemann sagte in seinem Buch "Organon der Heilkunst" folgendes: "Wähle, um sanft, schnell, gewiss und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfall eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden für sich erregen kann, als es heilen soll." Das bedeutet, dass der Arzneistoff der die jeweilige Krankheit heilen soll, bei einem gesunden Menschen, möglicht viele ähnliche Symptome hervorrufen soll. Umso genauer das Bild der Arznei mit den auftretenden Krankheits-Symptomen übereinstimmt umso besser und genauer wirkt die Homöopathische Arznei.
Das Arzneimittelbild
Das Arzneimittelbild dient als Grundlage des Homöopathischen Handelns und wird weitgehend an gesunden Menschen geprüft. In ihm werden möglichst viele Informationen über die Beschwerden festgehalten, die bei Einnahme des Homöopathischen Mittels auftreten.
Die Homöopathen haben es sich mit der Erstellung dieser Arzneimittelbilder nicht einfach gemacht, denn zur Erstellung eines solchen Profils der jeweiligen Arznei gehören nicht nur die enthaltenen Wirkstoffe, sondern auch das Wetter, die Ernährung, Geschehnisse des täglichen Lebens usw. durch dieses Sorgfältige erstellen eines Arzneimittelbildes können selbst chemische Untersuchungen im Labor und Wirkstoff Analysen nicht mit ihnen konkurrieren.
Im Laufe der Zeit wandelten verschiedene homöopathische Schulen, wie Nash, Stauffer,Morrison, Kent, Voegeli usw. diese Arzneimittelbilder ab. So entstanden bis heute etwa 600 geprüfte homöopathische Mittel. Allerdings existiert eine grosse Zahl unvollständig geprüfter Mittel, welche durch Eigenerfahrung eingesetzt werden.
Potenz und Dosierung der homöopathischen Arznei
Die Heilstoffe
Die homöopathischen Arzneien entstammen den folgenden drei Bereichen:
» dem pflanzlichen Bereich (wie Rosskastanie, Jasmin und Rohkaffe)
» dem tierischen Bereich (wie Honigbiene, Schlangengift, Tintenfisch)
» dem mineralischem Bereich (wie Blei, Gold und Silber)
Die, in diesen Bereichen enthaltenen Heilstoffe sind die Ursubstanzen, bei flüssigen Pflanzenauszügen, die Urtinkturen einer homöopathischen Arznei. Welche, dann mit Verdünnungsstoffen weiterverarbeitet werden. Weiter
|
Verlauf einer Sitzung
Die zentrale Haltung während einer Sitzung ist: Was würde dieser Person im Moment... Weiter
Die Kinesiologie
ist flexibel einsetzbar: Als Soforthilfe in akuten Fällen und als längerfristige Begleitung... Weiter
Touch for Health
Touch For Health ist aus der Applied Kinesiology Ende der 60er Jahre von Dr. John Thie, Chiropraktiker, entwickelt worden, um dem Laien eine Methode zur Gesundheitsvor-sorge und Selbsthilfe an die Hand zu geben... Weiter
|